Produktguide

In unserem Produktguide möchten wir Sie gerne über Materialeigenschaften und Pflege unserer Produkte informieren.
Diese Liste wird ständig erweitert. Wenn Sie spezielle Fragen haben, sprechen Sie uns gerne direkt an.

Materialpflege

Ringpflege

Weil unsere Hände ständig im Einsatz sind, werden Ringe verstärkt beansprucht. Mattierte Oberflächen werden glänzender sowie Hochglanz matter wird. Jahrelang getragenen Eheringe ist ihre Geschichte förmlich anzusehen. Die Oberflächen kann man wieder nachbehandeln lassen. Die Gebrauchsspuren eines Ringes sind abhängig von Ihrem Trageverhalten. Ein Ring für besondere Gelegenheiten hat natürlich bessere Erhaltungschancen, als ein Ring, der dem Einfluss von Handwerk, Garten und Reinigungsmitteln ausgesetzt ist.
Mit Hilfe einer Zahnbürste lassen sich Ringe in der Regel mit heißem Wasser und etwas Spüli (ph-neutral) gut reinigen oder Sie benutzen ein Ultraschallreinigungsgerät.
Ein Edelstein macht jeden Ring zu einem Unikat, aber kein Edelstein ist unzerstörbar. Selbst ein Diamant kann bei einem ungünstigen Stoß zerbrechen. Offenporige Edelsteine und Perlen reagieren besonders empfindlich auf Säuren, z.B. Essig und dürfen auch nicht ins Ultraschallgerät.

Edelstein- und Perlenpflege

Es gibt sehr robuste und empfindlichere Steine. Mit ein paar einfachen Regeln können Sie diese aber nachhaltig pflegen:
1. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Wenn das Schmuckkästchen auf der Fensterbank lagert, kann sich so mancher Stein z.B. Topas verfärben und auch Perlen mögen nicht viel Sonne. Außerdem sind Temperaturschocks für jedes Material z.B. Tansanit eine vielleicht schädliche Herausforderung.
2. Haarspray und Make-up sind vor allem kein Freund von Perlen. Es ist zu empfehlen, erst nach dem Styling den Schmuck anzulegen. Perlen nach dem Tragen mit einem weichen Tuch (keine Microfaser) von Make-up-Resten vorsichtig befreien.
3. Lagern Sie Ihren Schmuck nicht querbeet in ein Gemeinschaftskiste. Diamanten können zum Beispiel andere Steine und Edelmetalle ankratzen.
4. Tragen Sie Ihren empfindlichen Schmuck nicht beim Sport oder anderen kräftezehrenden Arbeitseinsätzen. Auch Sauna- und Schwimmbadbesuche schaden besonders organischen Elementen, wie Perlen, Korallen und Bernstein. 

Ultraschallreinigung

Ultrashallreinigungsgeräte sind für die Schmuckreinigung sehr effektiv. Beachten Sie aber, dass offenporige Steine (z.B.: Lapilazuli, Opale, Perlen, Türkise, Smaragde) und Perlen auf keinen Fall in das Ultraschallgerät dürfen. Im Zweifelsfall zur Reinigung die manuelle Methode wählen. Diamant dürfen gerne ein Ultraschallbad nehmen.

 

 

Tansanit
Den Tansanit findet man auch heute ausschließlich in Tansania und er fasziniert durch seine drei trichroitischen Farbtöen, d.h.je nach Betrachtungswinkel dominieren blau, purpur- und bronzefarbene Farbeffekte. Einer frischgebackenen Massaimutter schenkt man auch heute noch einen Tansanit als Segenswunsch.

Blau - Farbberatung

Von nordisch blond, feuerrot oder dunkelhaarig: Blau steht jeder Frau. Die Farbe ist vielfach kombinierbar und trotzdem zeitlos. Wunderschöne Farbkontraste erzielt man mit Erdtönen oder klassisch weiß. Ob in Gelb-, Weiß- oder Roségold ist blau immer passend gefasst.

Diamant

In den 50ern wurde mit einer gigantischen Marketingstrategie der Grundstein gelegt, dass der Diamantring das Symbol für verbindliche, wahre Liebe wurde. Filmstars wurden mit Diamanten behangen und romantische Geschichten mit der Symbolisierung des Diamanten wurden in Colleges verteilt. ‚Diamonds are a girls best friend‘ – ein Slogan, der bis heute wirkt.

Die ersten Diamanten kamen aus Indien. Der härteste natürliche Stoff (Mohshärte 10) kann tatsächlich nur mit Diamant bearbeitet werden. Vom 14.- bis 16. Jahrhundert wurde der Rosenschliff verwendet. Der Altschliff ab Ende 15. Jahrhundert entwicklete sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts dann zu dem funkelnden Brillantschliff mit 57 Facetten.

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© Brigitte Müller